Die Kanzlei

Zwei Anwälte, eine Fristenkontrolle, Akten aus dem Rhein-Neckar.

Percept Rowanfield berät seit 2011 in Mannheim zu behördlichen Bescheiden und Genehmigungsverfahren. Der eingetragene Name lautet Percept Rowanfield, Rechtsanwälte PartG mbB.

Heller Besprechungsraum mit langem Tisch und Stühlen

Herkommen

Dr. Elena Rowanfield hat die Kanzlei 2011 eröffnet, nach Jahren in einer Karlsruher Sozietät mit Verwaltungsschwerpunkt und einer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Verwaltungsgericht Karlsruhe. Der erste Raum lag in der Oststadt, eng genug, dass die Aktenordner im Flur standen.

2016 zog die Kanzlei an den heutigen Sitz. 2018 trat Tobias Henning als Partner bei; seither firmiert die Praxis als Percept Rowanfield, Rechtsanwälte PartG mbB. Er hatte das Referendariat mit einer Station beim Regierungspräsidium Karlsruhe abgeschlossen und übernahm die Genehmigungsakten, die bis dahin neben den Widersprüchen mitliefen.

Die Kanzlei ist klein geblieben. Eine Rechtsanwaltsfachangestellte führt die Fristenliste. Große industrierechtliche Großverfahren mit mehreren Gutachtern geben wir ab, wenn der Sachverstand eines technischen Büros die rechtliche Arbeit überwiegt.

Wer den Bescheid liest

Porträt von Dr. Elena Rowanfield, Fachanwältin für Verwaltungsrecht

Dr. Elena Rowanfield

Fachanwältin für Verwaltungsrecht · Partnerin

Sie führt die Bescheidprüfung und die Fragen, in denen Ermessen und Begründung auseinanderfallen. Vor der Kanzleigründung hat sie Urteile des Verwaltungsgerichts Karlsruhe mit vorbereitet und dabei gelernt, eine Akte von hinten zu lesen: erst die Belehrung, dann den Tenor.

Porträt von Tobias Henning, Rechtsanwalt

Tobias Henning

Rechtsanwalt · Partner

Er begleitet Genehmigungen: Nutzungsänderung, Denkmalschutz, kleinere gewerberechtliche Erlaubnisse. Aus der Station beim Regierungspräsidium bringt er die Gewohnheit mit, Nachforderungen der Behörde Satz für Satz gegen den Antrag zu halten.

Wie wir mit Mandanten arbeiten

Eine Frist wird aufgeschrieben, bevor über die Erfolgsaussicht gesprochen wird. Mündliche Einschätzungen am Telefon ersetzen das Memo nicht. Wenn ein Rechtsbehelf aussichtslos ist, sagen wir das vor dem Entwurf und nicht danach.

Die Kanzlei sitzt in Mannheim und kennt die Behörden der Stadt, das Regierungspräsidium Karlsruhe und die Landratsämter der Nachbarkreise aus laufenden Akten. Ein Bescheid aus Ludwigshafen folgt anderem Landesrecht; das sagen wir zu Beginn, statt die baden-württembergische Belehrung stillschweigend zu übernehmen.

Was uns leitet

Wir halten den Teil eines Bescheids, der trägt, und greifen den Teil an, der nicht trägt. Eine Genehmigung mit einer unbrauchbaren Auflage ist etwas anderes als eine vollständig rechtswidrige Versagung. Diese Unterscheidung schützt Mandanten davor, eine erteilte Erlaubnis im Rechtsbehelf selbst zu gefährden.